Es gibt zu diesem Thema zahllose Urteile. Die Dau­er der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit in der Sozi­al­aus­wahl ist nicht die Zeit­span­ne, in der ein Arbeit­neh­mer in dem­sel­ben Betrieb arbei­tet. Wenn dringende betriebliche Erfordernisse eine Weiterbeschäftigung dauerhaft unmöglich machen, ist eine betriebsbedingte Kündigung unausweichlich. Häufig macht der Arbeitgeber bei der Sozialauswahl Fehler. Eine wichtige Bedingung für eine wirksame betriebsbedingte Kündigung ist dabei die Auswahl aus sozialen Gesichtspunkten, die sogenannte Sozialauswahl. 1. März wurde das „Gesetz zur befristeten krisenbedingten Verbesserung der Regelungen für das Kurzarbeitergeld“ verabschiedet, um die wirtschaftlichen Folgen von COVID-19 etwas abzufedern und so Unternehmen zu unterstützen. Auswahlrichtlinien6. Ein milderes Mittel als die Kündigung ist etwa eine Versetzung: Wenn Ihr Arbeitgeber Sie im Betrieb auch anderweitig einsetzen könnte, lohnt es sich auf jeden Fall, die betriebsbedingte Kündigung anzufechten. Kriterien der Sozialauswahl 3. Wenn Entlassungen aus betriebsbedingten Gründen anstehen, müssen die Kündigungen bestimmte Kriterien erfüllen. Sozialauswahl bedeutet, dass die am wenigsten schutzbedürftigen Mitarbeiter zuerst entlassen werden. 3 KSchG ist auf Arbeitnehmer desselben Betriebs beschränkt. Der Arbeitgeber kann – einfach gesprochen – auf zwei Weisen argumentieren: Er kündigt allein mit Verweis auf … 2. Die Sozialauswahl nach § 1 Abs. Kündigung. Zusätzlich ist wie bei jeder anderen betriebsbedingten Kündigung auch eine Sozialauswahl zu treffen. Personalstruktur 5. Auch andere Fehler können zur Unwirksamkeit der betriebsbedingten Kündigung führen. Betriebsbedingte Kündigung: Regeln in der Corona-Krise. Dann könnte eine betriebsbedingte „Corona-Kündigung“ grundsätzlich in Betracht kommen. Eine krankheitsbedingte Kündigung wäre demnach unzulässig. Nicht selten wird gar keine Sozialauswahl durchgeführt. Leistungsträgerklauseln 4. Und auch bei einer Änderungskündigung muss eine ordnungsgemäße Sozialauswahl durchgeführt werden. ... Mitarbeiter mit spezifischen Kenntnissen genießen einen Sonderstatus und können von der Sozialauswahl ausgenommen werden. Erst am 15. Sozialauswahl Kündigung - Bedeutung. Kündigung wegen Corona: Rechtlich möglich oder Panik hierbei unbegründet? Sie müssen also keine vergleichbaren Arbeitnehmer in Ihren anderen Betrieben mit in die Sozialauswahl einbeziehen. Vielmehr muss der Arbeitgeber, der Personal abbauen will, eine Auswahl unter seinen Mitarbeitern treffen, die sozialen Gesichtspunkten entspricht. Derartige äußere Umstände können allerdings eine betriebsbedingte Kündigung regelmäßig nicht rechtfertigen, es sei denn, es droht eine echte Existenzgefährdung.. Vorübergehende Engpässe können etwa mit Kurzarbeit oder Überstundenabbau überbrückt werden. Nachfolgend einige der im Rahmen der Sozialauswahl einzuhaltenden Grundsätze. Ob eine betriebsbedingte Kündigung wegen der Corona-Pandemie möglich ist, hängt stark vom Einzelfall ab. B. Verhaltensbedingte Kündigung Eine verhaltensbedingte Kündigung wäre in Zusammenhang mit Corona in folgenden Fällen denkbar: Arbeitnehmer bleiben ihrem Arbeitsplatz aus Angst vor dem Corona-Virus fern, ohne vorab Absprachen mit ihrem Chef getroffen zu haben. Namensliste Vorwort: Der Beitrag soll dazu dienen, die durch das Gesetz und durch die Rechtsprechung entwickelten Voraussetzungen einer betriebsbedingten Kündigung zu veranschaulichen, die sich auch nicht durch die aktuelle […] Aufgrund des Virus bricht in vielen Betrieben der Umsatz ein. Betriebsbedingte Kündigung wegen Corona. Andere Fehler des Arbeitgebers bei einer betriebsbedingten Kündigung. Die Anwen­dung der Aus­wahl­kri­te­ri­en der Sozialauswahl Die Dau­er der Betriebs­zu­ge­hö­rig­keit ist bei der Sozi­al­aus­wahl von erheb­li­chem Gewicht. Zwar haben seitdem viele Arbeitgeber Kurzarbeit angemeldet, andere sind allerdings dazu übergegangen, sogar eine Kündigung wegen Corona … Die betriebsbedingte Kündigung ist in diesem Fall unwirksam. Betriebsbedingte Kündigung wegen Corona?